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So wirkt der Hormonhaushalt auf die Männerbrüste

Unser Hormonhaushalt ist ausgesprochen empfindlich. Niemand genau weiß, wie er funktioniert und welchen Einflussfaktoren er unterliegt. Es gibt eine große Vielzahl an Hormonen, die in unserem Körper zirkulieren. Die meisten von ihnen werden von Körper selbst hergestellt. Er reguliert damit das Verhältnis zwischen ihnen und kann wichtige Funktionen steuern.

Die am besten erforschtesten Hormone sind Testosteron und Östrogen. Sie gelten als das männliche und weibliche Sexualhormon. Sie haben eine lange Liste an Wirkungsweise und Funktionen. Beispielsweise steuern sie unsere Libido, das Muskelwachstum, haben Einfluss auf unseren Gemütszustand, den Eisprung der Frau und lenken, an welchen Stellen Energiereserven in Form von Fett angelegt werden.

Männer bekommen üblicherweise einen dicken Bauch, wenn sie einen zu hohen Körperfettanteil haben, Frauen bekommen dicke Beine, einen kräftigen Hintern und große Busen.

Wieso sich der Hormonhaushalt der Männer stark verändert hat

Eine Injection von Testosteron ist abzulehnen

Innerhalb der letzten 250 Jahre unterlag der Hormonhaushalt der Männer einem starken Wandel. Der Anteil des Testosterons sank schrittweise, was viele ungewünschte Nebenwirkungen mit sich gebracht hat. Das liegt vor allem daran, dass Männer immer seltener körperlich aktiv sind. Sie gehen nicht mehr auf die Jagd, müssen die Familie nicht körperlich beschützen und müssen keinen Überlebenskampf mehr fürchten. Stattdessen verbringen sie ihre Zeit sitzend im Büro und starren auf den Bildschirm des Computers.

Unser Körper stellt sich auf die Herausforderungen unseres Alltags sehr zuverlässig ein. Anstatt großen Muskeln und einer athletischen Figur, sammeln wir Fettdepots für schlechte Zeiten. Das Aufrechterhalten von Muskelmasse ist nämlich sehr ineffizient und verbraucht viele Kalorien. Da diese allerdings eh nicht benötigt wird, wird darauf verzichtet.

Da Körperfett Testosteron bindet, sinkt der Anteil des männlichen Sexualhormons in unserem Blut.
Ein weiterer Faktor ist, dass es in erster Linie in Extremsituationen ausgeschüttet wird. Diesen begegnen wir immer seltener, da der Alltag monoton geworden ist.

Die Auswirkungen des veränderten Hormonhaushalts

Während die Rollen der frau und des Mannes früher klar getrennt waren, verschmelzen sie heute immer mehr miteinander. Was gesellschaftlich gewollt ist, führt körperlich zu großen Veränderungen, die viele Männer als negativ empfinden. Durch den niedrigen Testosteronspiegel werden sie übergewichtig, träge, lustlos und schwach. Ihr Bartwuchs leidet, das Muskelwachstum stagniert und sie verlieren ihre Libido. Diätmittel wie Refigura feiern Rekordumsätze, da immer mehr Männer abnehmen müssen. Durch ihr starkes Übergewicht sind sie nicht nur ungesund, sondern auch unattraktiv geworden.

Wieso Hormonpräparate keine gute Lösung sind

Das Problem wird immer mehr Menschen bewusst und sie greifen auf eine vermeidlich einfache Lösung zurück. Sie injizieren dem Körper Testosteron, sodass der Hormonhaushalt wieder ins Gleichgewicht gerückt wird. Das funktioniert tatsächlich, hat allerdings langfristig fatale Auswirkungen. Je mehr Testosteron dem Körper beigeführt wird, desto mehr drosselt er die eigene Produktion des Hormons. Das kann soweit führen, dass diese vollständig eingestellt wird und man ein Leben lang auf die Testosteroninjektionen angewiesen ist. Viele Profisportler leiden unter großen Beschwerden aufgrund ihrer Hormontherapien.